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Viele Mitglieder - aber Nachwuchssorgen

SV „Alfred Friedrich" leistet seit Jahren gute Arbeit

Steigende Mitgliedszahlen, finanzielle Planungssicherheit und keinerlei Probleme im Bereich der Sportstätten. Der Sportverein „Alfred Friedrich" kann sich glücklich schätzen, über all diese Dinge zu verfügen. Er ist ein (fast) rundum gesunder Verein.
Darüber ist auch der Vorstandsvorsitzende Kai-Uwe Seidel froh: „Es ist nicht die Regel, dass ein Verein so sorglos existieren kann. Wir bewegen uns derzeit um die 150 Mitglieder, Tendenz stark steigend." Der 40-Jährige, der diese Position seit 2001 innehat, ist selbst aktiv und ein wichtiger „Bestandteil" des Volleyballteams, welches in der 3. Stadtklasse seine Spiele austrägt. „Das allerdings erst seit diesem Jahr, denn wir sind leider aus der oberen Spielklasse abgestiegen", bedauert Seidel, „doch der sofortige Wiederaufstieg ist natürlich das Ziel." Zu diesem Zweck hat man sich in der Spielpause gezielt verstärkt.
Doch das Volleyballteam ist nur eine von acht verschiedenen Trainingsgruppen, die sich beispielsweise noch aus Aerobicabteilungen unterschiedlichen Alters (die Ältesten haben durchweg bereits die 70 überschritten) zusammensetzen. „Die Trainingsstätten sind über die ganze Stadt verteilt", so Seidel. Aber das Hauptanlaufziel sei die Halle des Agricolagymnasiums.

Ein Sorgenkind habe man aber. Dabei handelt es sich um die Kindersportgruppe im Alter von sechs bis elf Jahren, die im Stadtteil Siegmar beheimatet ist und deren Mitgliederzahl seit einigen Jahren kontinuierlich schrumpft. „Am Nachwuchs mangelt es uns schon ein wenig. Auch wir machen die Erfahrung, dass Kinder immer weniger bereit sind, etwas für ihre Fitness zu tun, sei es durch einfachen Spaß an der Bewegung bei Staffelspielen oder kleinen Fußballeinheiten", gibt Seidel zu bedenken. Interessenten können sich in der Sporthalle der Grundschule Siegmar melden und sich einen Eindruck verschaffen. Doch das bleibt die einzige, wenn auch nicht zu vernachlässigende Sorge des Vorsitzenden.

Viele Außenstehende können mit dem Vereinsnamen kaum etwas anfangen. Dazu der Vorstandsvorsitzende: „Alfred Friedrich war in den 60-er und 70-er Jahren ein Übungsleiter des Postsportvereins, aus dem sich unser Verein I992 ab gespalten hat. Als es dann um die Namensfindung ging, setzten sich vor allem die älteren Mitglieder für seinen Namen ein. Zumal war Alfred Friedrich um diese Zeit gerade verstorben."


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Quelle: Artikel über "SV Alfred Friedrich e.V." - Bild und Text FREIE PRESSE 14.10.2005


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